Tipps

 

Kalkreaktor:Wenn möglich immer mit PH-Wert-Messung betreiben.                                                            So kann man immer sehen ob genügend CO2 zugeführt wird. Der PH-Wert sollte am Auslauf am besten bei über 6,5 liegen, ansonsten können Probleme mit Fadenalgen entstehen. Mein Kalkreaktor hat im Auslauf einen Wert von 620 mg Calcium und eine Karbonathärte von 40. Ich fülle den Reaktor nur mit Korallenbruch, so habe ich nur natürliche Stoffe im Wasser.

 

Algen: Wenn alle Scheiben von jeglichen Algen freigehalten werden, fressen die Seeigel, Seesterne und Schnecken die Algen in der Dekoration. Bei sehr mit Grünalgen und der gleichen bewachsene Rück-  und Seitenscheiben bleiben diese Algenfresser immer auf den Scheiben.

 

 

Rote Schmieralgen: Von heute auf morgen traten auf dem Bodengrund diese lästigen Algen auf. Sie bedeckten innerhalb kürzester Zeit den gesamten sichtbaren Bodengrund. Die beste Methode diese Algen loszuwerden ist : Den befallenen Boden mitsamt den Algen zu entfernen, aber dabei nicht den kompletten Bodengrund auf einmal wechseln. Dabei sollte sehr darauf geachtet werden die Algen nicht zu verteilen. Es sollte auch sofort geschehen, bevor die Algen die andere Dekoration erreichen. Man wird sie sonst so gut wie garnicht los. Ein Absaugen der Alge empfehle ich nicht, es besteht die Gefahr sie im Becken zu verteilen.

Krabben: Diese lästigen Tiere werden meist mit lebenden Steinen eingeschleppt.                                               Alle diese Krabben sind nachtaktiv.                                                                                                                  Es gibt welche die fressen nur Algen.                                                                                                           Andere wiederum fressen Fleisch, so versuchen sie nachts die Muscheln zu überfallen und diese dann aufzufressen.                                                                                                                                                Wenn möglich überfallen sie auch schlafende Fische.

Die fleischfressenden kann man mit etwas Glück herausfangen. Man stellt wenn es im Becken dunkel ist ein Glas mit Muschelfleisch auf den Bodengrund. Schichte darum Steine auf, damit die Krabben hineinkriechen können. Die Krabben können wenn sie im Glas sind nicht mehr heraus, da das Glas zum herauskrabbeln zu glatt ist, vorausgesetzt es ist hoch genug damit sie den Rand nicht erreichen. Mit etwas Glück befindet sich am nächsten Morgen eine oder vielleicht auch mehrere Krabben im Glas.                                                              Es klappt nicht immer, aber es ist einen Versuch wert.

Man sollte aber bedenken dass Garnelen die sich im Becken befinden auch das Muschelfleisch mögen. Diese holen es ohne Probleme aus dem Glas ohne darin gefangen zu werden. Damit dann nicht alles umsonst war sollten diese vorher mit Muschelfleisch gefüttert werden.

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Nachtrag zu rote Schmieralgen: Die Algen traten nach einem halben Jahr wieder auf. Diesmal unternahm ich nichts,  sondern versuchte die alten stabilen Verhältnisse wieder herzustellen. Dies ist gar nicht so einfach, da man herausfinden  muss, welche Veränderungen aufgetreten sind. Als dies geschehen war, verschwanden die Algen genauso schnell  wieder als sie gekommen sind. Man sollte also auf jeden Fall auf stabile Verhältnisse sorgen. Es ist auch besonders wichtig, beim Auftreten der roten Schmieralgen nicht in Panik zu geraten und in unüberlegten Aktionismus zu verfallen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Spurenelemente: Höchstens nur die Hälfte der vom Hersteller angegebene Menge dosieren.                    Wenn möglich die Wochendosis nicht auf einmal zugeben sondern über alle Wochentage verteilt.             Am Besten macht man dies mit Dosierpumpen, so wird immer die gleiche Menge zugegeben auch wenn man mal nicht zu hause ist.                                                                                                                Immer darauf achten, dass die Zugabe an einem Ort mit grosser Strömung erfolgt, so werden die Zugaben gleich verteilt. Dies gilt besonders bei Kalkwasser, welches sonst gleich ausfällt. Die Spurenelemte auch nicht alle gleichzeitig zugeben sondern etwas versetzt. Es kann sonst passieren, dass sie miteinander reagieren (Jod).

 

 

 

 

 

 

Filterbecken: So gross wie möglich wählen, ideal däre größer oder zumindest genauso gross wie das Hauptbecken. Es sollte beleuchtet sein, so kann man verschiedene Caulerpa-Arten darin wachsen lassen. Diese entziehen dem Wasser Nitrat und Phosphat und man kann mit ihnen sehr gut die Doktorfische füttern. Ich beleuchte das Filterbecken nachts, so kann man den ph-Wert stabiler halten.                        Bei mir schwankt er von morgens 8,2 bis abends 8,3.

 

 

 

 

Zeolith: Ich benutze seit 4 Wochen Zeolith im Filter. Das Wasser ist jetzt viel klarer.                                    Die Steinkorallen scheinen besser zu wachsen.                                                                                             Ich hatte vorher einige kleine Stellen mit leichtem Algenwuchs (Blaualgen ), diese sind jetzt gänzlich verschwunden. Bei Nitrit, Ammoniak, Phosphat und Nitrat konnte ich nichts feststellen aber da konnte ich vorher schon nichts messen. Man sollte aber damit sehr sparsam sein, um keine großen Veränderungen zu schaffen.                        

 

 

 

 

Kalkreaktor: Um einen höheren Wirkungsgrad des Reaktors zu erreichen, sollte der Auslauf gedrosselt werden.Somit steht der Reaktor unter Druck und das CO2 kann besser wirken. Man braucht dann natürlich einen höheren CO2-Vordruck. Dies sollte man aber nicht mit Eheim-Hähnen machen, die werden nach längerem Gebrauch und hohem Druck undicht.

 

Vitamine: Es gibt käufliche Vitaminpräperate, welche man auf das Frostfutter träufeln oder streichen kann.        Eine andere Möglichkeit Vitamine zu verabreichen ist Salat zu verfüttern. Am besten sind da Kopfsalat und Eisbergsalat. Man sollte aber darauf achten dass diese Salate biologisch angebaut sind oder aus eigenem Anbau stammen.                                                                                                                                                    Sehr gut eignen sich auch Bananen, diese werden von fast allen Fischen ( Doktor-, Anemonen-, Lippfische und Einsiedlerkrebse) gefressen. Ich habe auch schon Karotten (geschält) verfüttert, die sollten am besten aus eigenem Anbau stammen. Auch diese werden gern von Doktorfischen gefressen. Man sollte sie aber nach      ca. 3 Tagen entfernen ( wenn noch etwas vorhanden ), sie werden dann weich und fangen an zu gammeln.